Nun ist die Katze aus dem Sack, Apple hat ein Tablett herausgebracht. Die Geeks sind enttäuscht, die Börse freut sich.
Steve Jobs hat das iPad eindeutig und treffend positioniert – zwischen Smartphone und Desktop. Genau das ist das iPad – kein Ersatz für das eine oder das andere. Die Kritik der Geeks geht völlig an dieser Tatsache vorbei und sie wird ungehört verhallen, weil die Zielgruppe eben nicht die Geeks sind, sondern ganz gewöhnliche Leute ohne besonderen Hang zur Technik.
Für diese Zielgruppe hat Apple mit dem iPad tatsächlich etwas Revolutionäres entwickelt – weg mit dem Computer Ballast, der so viele Menschen von der Teilhabe am Computerzeitalter ausgegrenzt hat: Keine Dateien, keine Ordner, keine Viren, keine “Systemoptimierungs-Tipps und Tricks”, keine Fortschrittsbalken, keine komplexen Menüs. Die Wahl des iPhone OS war eine weise Entscheidung.
Ich denke, auch die Geeks werden eines Tages die tatsächliche Innovation des iPads erkennen – die eben grade nicht in der Technik, sondern in einer völlig anderen Bedien-Philosophie liegt. Das iPhone OS ist heute genau das, was das Mac OS immer verheißen sollte – auf das Minimum reduziert, einfach zu verstehen und zu bedienen, schnell und schick.
Berechtigte Kritik sieht in meinen Augen so aus:
- Akku nicht wechselbar
- AppStore nicht offen für alle
Apple hat sein alten Slogan endlich eingelöst: ”The computer for the rest of us”.
Ein paar schlaflose Nächte, aber nun ist der Providerumzug perfekt. Mein alter Webhosting Provider war gut darin, Preise zu erhöhen und dies mit der Einführung nutzloser Services zu begründen.
China ist ein Land mit großer Zukunft, ihre moderne Regierung ist innovativ in ihrer Gesetzgebung. Wir hängen mal wieder hinterher.
Da verstehe mal einer die Italiener – ihr Sultan – äh – Regierungschef feiert feucht fröhliche Privat-Partys und läßt seine Gäste mit von Steuergeldern betriebenen Jets einfliegen und das Volk dankt es ihm mit traumhaften Wahlergebnissen. Dieses Land nenne ich fortan Pastanistan!